Die Bände

Cover des Romans Rock'n'Roll
Aingeru Epaltza

Rock'n'Roll


Rock‘n‘Roll: Ein ungewöhnlicher Titel für einen Roman, in dem kein einziger Musiker auftritt. Stattdessen begegnen wir Edu, einem reichlich alkoholisierten Journalisten, von seiner Frau vor Kurzem vor die Tür gesetzt und in seiner Zeitungsredaktion das ewige Mädchen-für-Alles. Und Edus alten Schulfreunden: Rachen, heute gutbürgerlich etabliert und Besitzer einer Waschsalonkette, der Kurze, der sich mit dem Sammeln von Informationen beschäftigt, über den selbst aber niemand etwas weiß, und Charly, der seine Tage weiter mit Joints, Frauen und Motorrädern verbringt. Das alte Lou-Reed-Stück »Rock’n’roll« ist für alle ein Symbol – für die Rebellion ihrer Jugend und die Solidarität, die sie auch heute noch verbindet ... Das ist zumindest, was Edu glaubt.

Rock‘n‘Roll: Zwei Wochen im August 1999 in Pamplona, auch wenn der Name der Stadt nicht fällt: das Verschwinden der Leiche einer alten Frau, ein abgeschnittener Finger, die Recherchen eines frustrierten Journalisten, viele Verdächtige, doch kein Licht im Dunkel - bis einer der Freunde ermordet wird ...



Aingeru Epaltza:
»Rock'n'Roll«

Übersetzung aus dem Baskischen: Petra Elser
400 Seiten
englische Broschur
22,95 Euro

Pahl-Rugenstein
ISBN 978-3-9144-404-7


Aingeru Epaltza
Foto von Aingeru Epaltza

Aingeru Epaltza Ruiz de Alda wurde 1960 in Pamplona geboren und gilt als Vorreiter moderner baskischer Literatur.

Der studierte Journalist arbeitete für die Zeitungen Deia und Navarra Hoy sowie für die baskische Rundfunkanstalt Euskal Telebista. Zur Zeit arbeitet er als Übersetzer für die Regierung von Navarra. 1990 wurde er zum Vorsitzenden des Verbandes baskischer Mittelschulen von Navarra benannt und repräsentierte zudem den Baskischen Sprachrat von Navarra. Da er mit der Sprachpolitik der Regierung nicht einverstanden war, trat er 1999 von diesem Amt zurück.

Sein kreatives Schaffen konzentriert sich vor allem auf erzählende Literatur, er schrieb aber auch Theaterstücke. 1985 gewann er mit seinem Roman Sasiak ere begiak baditik den Literaturwettbewerb für Nachwuchsautoren. Es folgten der Xalbador-Preis, 1990 der Rikardo Arregi –Preis für Journalismus und 1997 der Euskadi Saria-Preis.